KKSV Zell 1924 e.V

Jugend



Die Jugendarbeit im Schützenverein, ist ein wichtiger Aspekt für die Erhaltung des Vereines. ist abwechslungsreich und eine echt coole Sportart!

*ist für Mädchen und Jungs gleichermaßen geeignet!
*baut Stress ab und fördert deine Konzentrationsfähigkeit!
*bietet dir die Möglichkeit nette Leute kennen zu lernen!
*ist viel besser als allein am PC oder vor dem Fernseher zu sitzen!

Um den Jugendlichen den Schießsport Nahezubringen und deren Neigungen zu einzelnen Disziplinen herauszufinden, können beim Jugendtraining diverse Disziplinen, z. B.

* Bogen
* Luftgewehr (ab 12 Jahren)
* Luftpistole (ab 12 Jahren)
* Kleinkalibergewehr (ab 16 Jahren)
* Kleinkaliberpistole (ab 16 Jahren)

angeboten werden.

Der Einstieg erfolgt mit Luftdruckwaffen (Gewehr oder Pistole) oder Recurvebogen. Mit dem Sportlichen Schießtraining können Jugendliche Jungen und Mädchen im Alter von 12 Jahren beginnen (Luftgewehr und Luftpistole. Bogen ist nicht altersabhängig), Voraussetzungen sind,

* das Einverständnis der Eltern
* die Körperliche und Geistige Eignung
* Freude am Schießsport

Die Jugendlichen Schützen/innen des KKSV-Zell sind auch auf Schießsportwettbewerben wie Kreismeisterschaften und Bezirksmeisterschaften mit guten Ergebnissen vertreten.

Das Jugendtraining findet Mittwochs ab 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Schützenhaus statt.

Wenn euer Interesse geweckt wurde kommt doch einfach zur Schnupperstunde vorbei. Eure Eltern dürfen natürlich auch mitgebracht werden. Bei fragen stehen wir gerne zur Verfügung.


Warum sollte meine Tochter / meinen Sohn unbedingt mit dem Sportschießen beginnen?

Sportschießen als Gegenpol zur medialen Überflutung!
einfach einmal Abschalten...

Sportschießen ist eine komplexe Präzisionssportart, die eine hohes Maß an Konzentration und Feinkoordination erfordert. Beides sind Bereich in denen unsere Kinder und Jugendlichen zunehmend Defizite aufweisen. Der Ulmer Neurowissenschaftler Manfred Spitzer berichtet in seinem Buch: "Digitale Demenz - Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen", ausführlich über die Folgen der medialen Reizüberflutung. So verbringen 15 jährige Deutsche täglich inzwischen mehr als sieben Stunden vor digitalen Medien. Aufgrund der Notwendigkeit zu lang anhaltender Konzentration, ist sportliches Schießen ein idealer Ausgleich zum immer hektischer werdenden Alltag unserer Kinder und Jugendlichen. Sportschießen trägt zudem zur Schulung der Feinkoordination von Bauch-, Rücken-, Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur bei, d.h. die koordinativen Fähigkeiten werden im Schießsport im Gegensatz zu anderen Sportarten, wo mehr die konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) gefragt sind, besonders entwickelt. Es hat sich gezeigt, dass gerade im Altersbereich von acht bis zwölf Jahren die koordinativen Fähigkeiten so gut trainierbar sind wie zu keinem anderen Zeitpunkt der menschlichen Entwicklung.

Sportschießen fördert die Persönlichkeitsentwicklung und verhindert Gewalt!

In einer Studie des Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Ludwig Maximilians Universität München, wurde die Auswirkung des Schießsports auf Kinder untersucht, und ob dieser die
Gewaltbereitschaft fördert. Im Ergebnis heißt es:

"Die durchgeführten Untersuchungen, bei denen besonderer Augenmerk auf die Gewaltdisposition und die Stärke der protektiven Faktoren gelegt wurde, ergaben eindeutig, dass bei den Kindern, die Schießsport betreiben, keine erhöhte Gewaltdisposition gegeben ist. Der frühe Umgang mit der Waffe verleitet auch nicht dazu, diese negativ einzusetzen – die befragten Kinder betrachteten die Waffe neutral als "Sportgerät". Das Vereinsleben bot hervorragende Möglichkeiten, die Freizeit mit
Gleichaltrigen zu verleben, und kam so dem Bedürfnis der Kinder entgegen, Freundschaft, Geselligkeit, Spaß und Freude zu erleben, was für die jungen Schützen noch wichtiger war als der sportliche Erfolg. Durch das gemeinsame Erleben wurde die Ausbildung der protektiven Faktoren sehr gut gefördert."

Sportschießen bietet im Gegensatz dazu eine Menge persönlichkeitsprägende Elemente. Die folgende Aufstellung veranschaulicht einige dieser versteckten Potenziale:

Entwicklung der Selbständigkeit Entwicklung des kontinuierlichen Arbeitens und des Durchhaltevermögens Entwicklung der Eigendisziplin Förderung des Verantwortungsbewusstseins Steigerung des Sicherheitsbewusstseins Förderung der gegenseitigen Rücksichtnahme Aufbau einer sozialen Kompetenz Einsicht, selbst etwas bewirken zu können.

Fazit: Es zeigt sich also, die Vielfältigkeit des Sportschießens erstreckt sich nicht nur über sportliche, sondern auch über erzieherische, gesundheitsfördernde, psychische und soziale Aspekte! Gerade die Bereich von Konzentrationsstörungen, bis hin zu ADHS, kann Sportschießen eine überaus positive Wirkung entfalten.

Die Waffe, mein Sportgerät

Konzentration, Konzentration, Konzentration. Bei den Deutschen Meisterschaften geben die Sportschützen Einblick in ihre Welt. Link
Schießen ist wie Seiltanz Was reizt also die Schützen am Schießen? Die Frage geht an drei Sportler, die sich im echten Leben wohl nicht kennenlernen würden. Die zierliche Laureen, 23 Jahre alt, Studentin und Wurftaubenschützin, die gerade im Café sitzt. Jochen, 44 Jahre, Destillateur, wuchtige Statur, kariertes Hemd, der mit Frau und kleinem Kind und Wohnmobil angereist ist. Und Nikolas, 35, Ingenieur, der mit längerem Haar und Lederjacke eher wie ein Rocker aussieht, in seinem Koffer aber keine Gitarre, sondern eine Pistole dabei hat.

Laureen meint, ihr Sport sei wie Autorennen am Computer, für Niklas ähnelt er Schach, was Jochen verneint. Beim Schießen brauche es schließlich Körperspannung. Wie bei einem Seiltänzer etwa. Er vergleicht den Sport auch mit Billard oder Darts. Aber was ist jetzt der Kern? Alle drei antworten: "Konzentration".

Wenn Laureen auf Wettkämpfe fährt, bleibt ihr Handy den ganzen Tag ausgeschaltet im Auto liegen, ihre Freunde kennen das schon. Beim Training könne jeder sein selbstgestecktes Ziel von soundsoviel Treffern pro Runde erreichen. Für Wettkämpfe gilt das nicht: "Das auch unter Druck zu schaffen – da trennt sich die Spreu vom Weizen." Es geht um die Disziplin, die immergleichen Abläufe auszuführen – auch dann noch, wenn alle zuschauen. Oder wenn etwas stört, eine vorbeifliegende Biene zum Beispiel. Es heißt, etwa tausend Schüsse muss ein Sportschütze im Jahr absolvieren, wenn er sein Niveau halten will.

Wenn Nikolas nach der Faszination seines Sports gefragt wird, redet er davon, dass das Schwarze einen Durchmesser von fünf Millimetern hat und der Schütze aus 50 Metern Entfernung treffen muss – eigentlich undenkbar, findet er. Aber mit Disziplin geht es. "Es ist bemerkenswert, wie leistungsfähig da der menschliche Geist ist", sagt er, irgendwie landet er sogar beim Thema Autogenes Training. Für Jochen ist es Körperbeherrschung, das Immergleiche zu schaffen: "Abschalten, das lernt man beim Schießen, das ist ein ganz großes Plus auch im Alltag."

K.K Schützenverein e.V 1924 Zell

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Jugend Mittwoch : 18.30 - 19.30 Uhr
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